Satzung des Berufsverbandes für Entspannungspädagogen e.V.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr
  • Der Verein trägt den Namen Berufsverband für Entspannungspädagogen e.V.
  • Er hat den Sitz in 61440 Oberursel
  • Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  • Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der Aus- und Fortbildung im Bereich Entspannung.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Zertifizierung qualifizierter Ausbildungen zum/zur Entspannungspädagogen/-In und Ausbildungen im Bereich Entspannung und Stressbewältigung.
  • Unterstützung von Erfahrungsaustausch und Vernetzung der Mitglieder.
  • Förderung des Berufsbildes des Entspannungspädagogen.
  • Angebot und Förderung von qualifizierten Aus- und Fortbildungen im Bereich Entspannung und Stressbewältigung (u.a. an der Stiftung Reformhaus-Fachakademie).
§ 3 Mitgliedschaft
  • Mitglied des Vereins kann jede natürliche (und juristische) Person werden, die seine Ziele unterstützt.
  • Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
  • Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  • Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum 31.12.des Kalenderjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten.
  • Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Vorstandssitzung entscheidet.
§ 4 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 5 Organe des Vereins sind:
  • der Vorstand
  • die Mitgliederversammlung
§ 6 Der Vorstand
  • Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern.
    Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
  • Alle Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die Vorstandsmitglieder wählen mit einfacher Mehrheit aus Ihren Reihen einen Vorsitzenden. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.
  • Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. (*)…
  • Der Vorstand ist von den Beschränkungen des Paragraphen 181 BGB befreit. (Insichgeschäft)
  • Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens zwei Mal statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
  • Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  • Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von den Vorstandsmitgliedern in der nächsten Vorstandssitzung zu unterzeichnen.
  • Ein Vorstandsmitglied haftet dem Verein für einen in Wahrnehmung seiner Vorstandspflichten verursachten Schaden nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Dies gilt auch für die Haftung gegenüber den Mitgliedern.

(*) …Vorstandsaufgaben sind unter anderem:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Mittelverwendungen
  • Haushaltsplanung und Ausführung
  • Kassenbericht
  • Fortbildungsangebot und Planung
  • Ausführung der Satzungszwecke

Der Vorstand kann für alle Tätigkeiten für den Verein eine angemessene Vergütung erhalten.
Dasselbe gilt für andere Funktionsträger.

§ 7 Mitgliederversammlung
  • Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 40% der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
  • Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt per E-Mail durch den Vorstandsvorsitzenden unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem Tag des Absendens des Einladungsschreibens. Es gilt das Datum der Absendung. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene E-Mail Adresse gerichtet ist.
  • Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Mitgliederversammlung entscheidet z.B. auch über: (*)…
  • Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
  • Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder bei Verhinderung einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.

(*)…

  • Beitragsfestlegung und Beitragsbefreiungen
  • Aufgaben des Vereins, wie z.B.: Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerken, Kooperationen
  • Entlastung des Vorstands
  • Genehmigungen der Jahresrechnung / Jahresabschlusses
  • Satzungsänderungen mit 3/4 Mehrheit der erschienen Mitglieder
  • Auflösung des Vereins.
§ 8 Satzungsänderung
  • Für Satzungsänderungen ist eine Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
  • Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.
§ 9 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen. Dies geschieht durch einen vom Vorstand bestimmten Protokollführer. Die Beschlüsse sind vom Versammlungsleiter (Vorstandsvorsitzender oder Stellvertreter) zu unterschreiben.

§ 10 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung
  • Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der
    Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
  • Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Mitglieder.

61440 Oberursel, den 25.11.2016